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Einen
lustvollen Frontalangriff auf die "politisch
korrekte" Akt-Photographie
unternimmt der Amerikaner Ed Fox und
entwickelt in seinen stürmischen
Bildern eine Ästhetik der Wollust und
der ungezügelten Begierde. Im steten künstlerischen
Widerspruch zu einer verschämten
Auffassung von Erotik rutscht er aber
nicht in vulgär-primitive ab, sondern
lotet die Grenzen einer zügellosen und
ungehemmt gelebt und geliebten Sexualität
aus. Das dieses hedonistische Prinzip
nicht zwangsläufig die platte
pornographische Darstellung des
menschlichen Aktes bedeuten muß,
sondern über verschiedenste andere
Motive transportiert werden kann,
beweist Ed Fox so eindrucksvoll wie
souverän.
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